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Brief an Ilse

Dear Ilse,
Everything comes to an end..! What pragmatic words!
S
o let me think back - what do I remember?
The first time I "saw" you was in Vienna, at the wonderful, unforgettable European Congress.
You were the charming Austrian Lady with the warm voice leading us through the Congress, making us feel comfortable. Shining like the Swarovski-heart we received at the end of the Congress...
For me it was my first Congress.
I will never forget it. Indeed, dear Ilse, you left deep positive signs in my life.
Since Vienna I had the pleasure to meet you at so many different places in this world, still I did not have an official task, but you always gave me the feeling, that I was welcome and somehow important.
So many flights together, long fruitful discussions in the planes, at airports, stations... You were always patient with me, helping me and putting me on the right way... always ready to speak on the phone, to answer questions, to answer e-mails.
Yes, you were the Co-ordinator, but you were more than that, you were their friend. Our friend.
My words do not say enough, indeed I do not point out to all the work you did in these 6 years... I could speak for hours!
Thank you…

Richard

25.6.07 13:38, kommentieren

Montagmorgen

Die Wohnung der Bukowskis ist weitestgehend wieder hergestellt. Die beiden Mädels hatten einiges zu entsorgen und auf die Straße gestellt, weil montags immer der Müll geholt wird. Natürlich konnte ich mich nicht beherrschen und musste Detektiv spielen. Vielleicht erklärt dieser Brief ja, wo die liebe Ilse abgeblieben ist.

25.6.07 13:37, kommentieren

Sonntag

Wie ich schon sagte, die große Schwester...Der Lärm ist wohl auch Anette zu Ohren gekommen. Seitdem Julia wieder unter den Lebenden wandelt, sind beide Schwestern damit beschäftigt den Urzustand der Wohnung wieder herzustellen. Keine leichte Aufgabe und die alte Frau Wiesenhuber von Gegenüber liegt wie jeden Sonntag auf ihrem Fensterbrett und zerreißt sich das Maul.

24.6.07 13:37, kommentieren

Samstag

17:30 Der jüngste Bukowskispross wuselt schon den ganzen Nachmittag durch die Wohnung, stellt Stühle auf den Balkon, verstaut Wertgegenstände, hängt Regale ab und schmiert Schnittchen. Ab 20 Uhr klingeln im Halbstundentakt jugendlich verschlodderte Horden von zwei bis fünf Heranwachsenden an ihrer Tür, bevölkern die Wohnung und werden laut.

Gegen 00:30 ist die Party so überlaufen, dass ihre Gäste vom Balkon und aus den Fenstern quellen. Einige liegen schon im Vorgärtchen herum oder pflücken Blumen. Fünfzehn müsste man noch mal sein. Allerdings deuten Julias verzweifelten Gesten immer mehr auf den Kontrollverlust des Gastgebers hin, der sich nichts sehnlicher wünscht als Ruhe.

1:10 auch den direkten Nachbarn ist das Partygekreische langsam lästig genug um die Polizei zu rufen. Es ist ca. 30 min lang etwas leiser und dann scheppert es wieder im Hinterhof, so dass es in der ganzen Sternstraße widerhallt.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass nur das beherzte Eingreifen einer großen Schwester oder das Versiegen der alkoholische Quellen diesem Trauerspiel ein Ende setzen kann.

Die aufgehende Sonne schickt dann die letzten Nachteulen gegen 3:50 zurück in ihre eigenen Nester.

24.6.07 04:35, kommentieren

Freitagmittag

Heute gibt es etwas Interessantes. Ilse Bukowski ist in aller Herrgottsfrühe mit einem Köfferchen in Richtung Bahnhof marschiert und wenn ich die aufgeregten Telefonate und Vorbereitungen des gestrigen Abends interpretieren darf, geht sie wohl auch auf Geschäftsreise. Oder zu ihrem Verflossenen. Manfred Schröder, der klassische Alleskönner und Besserwissen und dabei Nichtstuer. Ilses Vergangenheit gibt einige Rätsel auf.

22.6.07 13:30, kommentieren

Donnerstag

Annette ist in letzter Zeit seltener Zuhause zusehen, dafür umso öfter drei Häuser weiter bei dem neu zugezogen Studenten. Der wiederum selten das Haus verlässt, ob er sich über den Hinterausgang zur Uni schleicht? Gibt es jemanden, dem oder der er nicht begegnen möchte? Es bleibt spannend. Julia ist heute schon früh aus dem Haus gegangen. Sport macht ihr wohl mehr Spaß als Mathe.

Gegen Nachmittag kehrt die gute Ilse von ihren Wegen zurück. Sie geht etwas aufrechter und wirkt zufrieden und trägt in den Händen volle Einkaufstaschen aus denen Porree und Gurken zusehen sind. Die Ernährung wird jetzt wohl auf Gesund umgestellt. Beim Frisör war sie auch, sieht gar nicht mal schlecht aus. Vielleicht sollte ich meine Mutter dort auch mal hinschicken.

21.6.07 17:49, kommentieren

Mittwochmorgen

Peter Bukowski verlässt früh am Morgen das Haus. Er hat einen großen Koffer bei sich. Sicherlich geht er mal wieder auf eine seiner dreitägigen Geschäftsreise. Der Regen lässt ihn etwas betrübt durch die Straße tappen. Ilse hat dann wieder ihre Not mit der Julia. Vom Nachbarsjungen, der auch in ihre Klasse geht, ist bekannt, dass heute eine Matheklausur auf dem Plan steht und diese beginnt in 45 min. Nur leider ist in ihrem Zimmer noch kein Licht zu sehen.

20.6.07 08:36, kommentieren